Musikschule-Suhl.de
Ein Angebot des offiziellen Stadtportals der Stadt Suhl in Thüringen
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Rimbachstraße 43, 98527 Suhl
Telefon: +49 (0) 3681 722296
E-Mail: Musikschule@stadtsuhl.de
Impressum | Datenschutz
Öffnungszeiten Sekretariat siehe Impressum
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Die Städtische Musikschule ludt wieder Schüler, Familien und Freunde der Musikschule zu Extra-Filmvorstellungen im Cineplex ein. Ca. 280 Zuschauer ließen sich von den Filmen
FINN UND DIE MAGIE DER MUSIK und
THE MAGIC FLUTE – DAS VERMÄCHTNIS DER ZAUBERFLÖTE
begeistern. Eine Fortsetzung ist für das Frühjahr 2024 fest eingeplant.
Am bedeutendsten Musikwettbewerb für Kinder und Jugendliche Deutschlands „Jugend musiziert“ nahmen auch in diesem Jahr Schüler der Städtischen Musikschule Suhl teil. Im Regionalausscheid Westthüringen, der vom 03.02. bis 05.02 2023 in Arnstadt und Ilmenau ausgetragen wurde, beteiligten sich ca. 100 Musikschülerinnen und Musikschüler aus den Städten Eisenach, Erfurt, Suhl, Landkreise Eichsfeld, Ilm-Kreis,Kyffhäuserkreis, Gotha, Hildburghausen, Nordhausen, Schmalkalden-Meiningen, Sömmerda, Sonneberg, Unstrut-Hainich-Kreis und Wartburgkreis. Die drei Schülerinnen und Schüler unserer Einrichtung stellten ihr Können sehr erfolgreich unter Beweis und erzielten 1. Preise:
Justus Schneider - in der Altersgruppe Ib, Kategorie: Klavier solo
David Leander Stenzel und Mia Henneberg - in der Altersgruppe II, Kategorie: Bläserensemble

Wir gratulieren ihnen und ihren Pädagoginnen Elke Kruschwitz, Klavier und Maria Gimeno Regal, Blockflöte dazu ganz herzlicdh und wünschen weiterhin viel Freude beim Musizieren.
Der nächste Regionalausscheid „Jugend musiziert“ Westthüringen 2024 findet in Suhl statt und die Städtische Musikschule ist Ausrichter dieses Wettbewerbs. Die Vorbereitungen für dieses Event laufen bereits und wir hoffen, dass sich viele junge Suhler daran beteiligen werden.
Von Mandoline bis Akkordeon und Ich mitten drin

Große Eindrücke und viele neue Erfahrungen, diese konnte ich vom 11.- 18. September im Rotarischen Sommerkurs an der Hochschule für Musik „Franz Liszt “ Weimar sammeln.
Mein Name ist Anna-Lena Hebig und ich bin 15 Jahre alt. Seit gut 7 Jahren, in denen ich schon einige Male an Kursen und Wettbewerben teilnahm, spiele ich Querflöte und seit 4 Jahren Klavier an der „Städtische Musikschule Alfred Wagner Suhl“. Durch den „Rotary Club Suhl“ wurde mir die großartige Möglichkeit gegeben, dieses Jahr am „Rotary Kurs“ teilzunehmen.
Ich hatte große Erwartungen und eine noch größere Aufregung, als es am Sonntag endlich Richtung Weimar ging. Vor allem erhoffte ich mir viel Neues für mein Querflötenspiel und neue Erfahrungen beim Zusammenspiel in einem Orchester zu sammeln. Zudem freute ich mich besonders darauf, Musiker und Musikerinnen aus ganz Deutschland kennenzulernen, mich mit ihnen zu unterhalten und neue Kontakte zu knüpfen.
Bei dem Kurs wurde viel auf Selbstständigkeit und die eigene Motivation Neues zu erlernen gelegt. So gab es den Einzelunterricht und die Korrepetition, aber auch viele extra Kurse, an denen man freiwillig teilnehmen konnte, wie den Chor, ein Auftrittstraining, eine kleine Stadtführung und ein Klavier-Improvisationskurs. Ich schaute in alles einmal rein und konnte vor allem aus dem Einzelunterricht und der Korrepetition, sowie dem Chor und der Klavierimprovisation für mich viele neue Erfahrungen mitnehmen.
Der Kurs wurde so organisiert, dass wir die Möglichkeit hatten, uns bestmöglich weiter zu entwickeln. So gab es eine große Unterstützung seitens der Mitarbeiter, die versucht haben auch auf individuelle Wünsche einzugehen. Im Kurs wurden natürlich Erwartungen und ein gewisses Arbeitspensum an uns MusikerInnen gestellt, jedoch war es nicht mit Druck verbunden. So gab es zum Beispiel zur Feier des halb absolvierten Kurses am Mittwoch ein „Bergfest“, bei dem gegrillt und gefeiert wurde. Man konnte dabei auch das persönliche musikalische Talent durch Karaoke unter Beweis stellen. Eine besondere Unterstützung erhielten wir auch von den Dozenten. Jeder von ihnen hat eine individuelle Beziehung zu der Musik und vermittelte diese auf ganz unterschiedliche Weise, von der ich viel für mein Spielen und meine musikalische Entwicklung lernen konnte.
Mit den anderen Kursteilnehmern, welche meine Leidenschaft für Musik teilten, war es eine wunderbare Woche. Wir konnten uns austauschen, über unsere Erfolge und Zukunftsvorstellungen reden und von den älteren Kursteilnehmern etwas von ihren Erfahrungen lernen. Diese Chance hätte ich niemals ohne den „Rotary Club Suhl“ bekommen, welcher mich nicht nur gesponsert hat, sondern auch in der sehr knappen Anmeldezeit alles organisiert konnte. Darum kann ich mich nur bedanken, dass mir eine Teilnahme an diesem Kurs ermöglicht wurde.
Der Kurs war eine fantastische Zeit für mich, in der ich einen Einblick in das Leben an der Hochschule erlangt und mich vor allem musikalisch weiterentwickelt habe. In der leider doch viel zu schnell vergangen Woche, konnte ich mich intensiv mit meinen Stücken und musikalischen Fähigkeiten beschäftigen.Unseren Erfolg konnten wir im Orchester sowie dem Chor bei dem großen Abschlusskonzert am Sonntag zeigen.
Diese Woche war ein Gesamtpaket mit vielen Erfahrungenund ich bin sehr dankbar, dass ich dabei sein konnte.
Anna - Lena Hebig

„Das Totenschiff“ - interpretiert von Marco Holland und Mihail Cunetchi
Wer sich hinter dem Pseudonym B. Traven wirklich verbirgt, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Fakt ist, dass unter jenem Autorennamen eine Vielzahl hochspannender und literarisch wertvoller Bücher entstanden ist, unter denen „Das Totenschiff“ eine besondere, weil latent aktuelle, Position einnimmt.
Der musikalische literarische Abend fand ein großes Publikum und popsitive Resonanz. Die Veranstaltungsreihe „Haselgold“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Städtischen Musikschule „Alfred Wagner“ Suhl und des Vereins Provinzkultur e.V.
Die Fortsetzung der Reihe ist geplant.

Evensong am 03.09.2022 in der Kirche St. Marien Suhl
Komposition und musikalische Leitung: Sarah Proske Ausführende: Studierende der Musikhochschule Lübeck
Die Komponistin und Musikerin Sarah Proske war langjährige Schülerin der Städtischen Musikschule „Alfred Wagner“ Suhl. Im Rahmen ihres anschließenden Kirchenmusikstudiums an der Musikhochschule Lübeck komponierte sie einen Evensong, ein etwa 40-minütiges Werk, welches deutsche und englische Traditionen der Abendandacht in ganz neuer Form verbindet.
Englische Kirchenmusik genießt seit einiger Zeit in Deutschland ein hohes Ansehen. Das titelgebende Lied, bekannt hierzulande als „Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen“ greift die Idee der "Una sancta" auf, d.h. die Idee einer einzigen Kirche, die nicht in verschiedene Konfessionen unterteilt. Dieser ökumenische Grundgedanke ist sicherlich für seinen Erfolg entscheidend gewesen. Durch alle Zeiten stand die musikalische Ausgestaltung im Mittelpunkt der Feier, und dies ist der Anknüpfungspunkt für eine Neuinterpretation bzw. Neukomposition, die sich in heutiger Zeit weiter öffnen kann als je zuvor. Das Besondere an diesem "Evensong in deutscher und in englischer Sprache" ist der Versuch, diese Gemeinsamkeiten zwischen Abendandachten verschiedener Kulturen zu zeigen und Unterschiedliches miteinander zu verbinden. Dabei wechselt die Sprache ab. Die Musik jedoch knüpft an die traditionellen Melodien an. Die kontrastreichen Kompositionen ermöglichen es, die unterschiedlichsten Aspekte des menschlichen Daseins, die doch rund um den Globus vielerlei Gemeinsamkeiten haben, in sich aufzunehmen und auszudrücken.